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Mabon
20. bis 23. September




Überblick und Geschichtliches
Symbole und Bräuche
Rezepte

Überblick und Geschichtliches

Wiederum haben Tag und Nacht die gleiche Länge bei der Herbst-Tagundnachtgleiche. Zur Zeit ist alles im Gleichgewicht, was auch durch das nun vorherrschende Sonnenzeichen, nämlich Waage, symbolisiert wird. Mabon ist ein Sonnenfest, das um den 21. September herum stattfindet. Auch Mabon hat - wie das vorhergehende Lammas am 1. August - den Erntedank zum Thema und wird von den meisten als die letzte Feier des Hexenjahres betrachtet. Ebenso wird im Christentum nun der Erntedank begangen, hierfür wurden so einige Bräuche aus der alten Zeit übernommen.

Der Sommer ist nun endgültig zu Ende, laut unserem heutigen Kalender beginnt der Herbst. Die Ernte ist vollständig eingefahren, Blätter färben sich, gelbe Stoppelfelder leuchten im herbstlichen Sonnenlicht, und die Zugvögel sammeln sich. Es werden Vorbereitungen für den Winter getroffen. Man kuschelt sich abends gemütlich aufs Sofa, zündet den Ofen oder Kerzen an, denn die Dunkelheit gewinnt in der kommenden Zeit wieder die Oberhand. Wir danken für alles Gute in diesem Jahr.

Es ist eine gute Zeit, um eine persönliche Bilanz für das vergangene Jahr zu ziehen. Was hat man erreicht, welche Arbeiten sind abgeschlossen, welche möchte man überhaupt noch weiterführen? Über den Herbst hinweg hat man die Zeit, neue Projekte für das kommende Jahr zu planen.


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Symbole und Bräuche

Symbole für Mabon: Wein und Weinranken, Herbstlaub, Pilze und Nüsse, Vogelbeeren und Hagebutten, Äpfel und anderes geerntetes Obst, Getreide und Brot, alles rund um die Ernte. Vorherrschendes Element ist Wasser. Charakteristische Farben sind Rot-, Gelb- und Brauntöne aller Art.

Bräuche, Sagen und Legenden, die dieses Fest begleiten:

Kornkränze und Obstkörbe schmücken die Türen und Eingänge.

Kartoffelfeuer mit leckeren Grillkartoffeln und Laternelaufen, um die Dunkelheit zu erhellen.


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Rezepte

Holundersaft und Grog

Holundersaft und Grog

2 kg Holunderbeeren
500 g brauner Zucker
evtl. 1-2 süße Äpfel
evtl. eine Zimtstange

Die Beeren waschen und von den Dolden "abstriemeln" (geht am besten mit einer Gabel). Dann mit ca. einem halben Liter Wasser zum Kochen bringen, damit die Beeren platzen und der Saft austritt. Wenn man möchte, kann man eine Zimtstange und/oder Äpfel mitkochen. Den Fruchtbrei durch ein Baumwolltuch filtern und den so erhaltenen Saft mit dem Zucker aufkochen. Möglichst heiß in saubere vorgewärmte Flaschen füllen und luftdicht verschließen.

Die Beeren sind roh übrigens nicht genießbar, man bekommt davon Bauchschmerzen.

Der Holunder hilft nicht nur sehr gut gegen Fieber und Erkältungskrankheiten, er schmeckt auch ganz lecker - besonders als Grog! Einfach halb und halb mit kochendem Wasser mischen und einen Schuß Rum dazugeben - fertig! Gehört einfach zum Herbst und Winter dazu und ist bei uns in der Gegend neben richtigem Rumgrog das beliebteste alkoholische Heißgetränk (so mancher ist sogar schon morgens beim Eier- oder Milchholen in der Nachbarsküche versackt *g*).


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