Jahresrad Mond Tarot Hexenküche Märchen
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  Hier findet man so einiges, womit oder wonach ich lebe, was mich beschäftigt, woran ich glaube... Vielleicht erstmal an dieser Stelle ein paar erklärende Gedanken zum Gebrauch des Inhaltes, die mir jetzt ganz ungeordnet einfallen, sozusagen als erste Seite dieses "Zauberbuches"!
Da ich eine üblicherweise so genannte "freifliegende Hexe" bin, habe ich so meine ganz eigenen Vorstellungen, was den Glauben betrifft. Ich möchte und kann mich da keiner bestimmten Gruppierung zuordnen und sehe das Dasein als "Hexe" eher als Lebensweise und nicht als Religion im herkömmlichen Sinne. Was nicht heißt, daß ich diesen Bereich ausklammere! Ich bemühe mich darum, Spiritualität, Umwelt und Alltag nicht getrennt voneinander zu betrachten, wie es allgemein ja leider schon fast üblich ist, sondern idealerweise als Ganzes anzusehen (zugegeben: funktioniert natürlich nicht immer - na ja, ich bin nicht allein, auch der Kommunismus ist gescheitert... *g*).
Magie oder wie immer man diese Kraft nennen will, spielt dabei für mich auch eine Rolle, jedoch wird an dieser Stelle mit Sicherheit keine Beschreibung von Ritualen, Sprüchen o.ä. auftauchen. Dazu sollte jede/r eigene Ideen entwickeln, sich um Schutz Gedanken machen bzw. erstmal hinterfragen, was er/sie für sinnvoll hält und ob Magie überhaupt vonnöten ist. Für manche Menschen kann hierbei die Zugehörigkeit zu einem Zirkel bestimmt von Vorteil sein, da dort unter Umständen mehr Anleitung und auch ein Gefühl von Sicherheit geboten wird. Einige Traditionen, Abläufe und Zeremonien sind ohne Frage feierlich und schön, aber für mich gilt in diesem Zusammenhang der alte Spruch: "Man muß auch nackt auf dem Bahnhofsklo Magie machen können..." (oder so ähnlich *g*). Soll heißen: Alles, was Du brauchst, hast Du bereits in Dir. Das Weitere ist Beiwerk bzw. Hilfsmittel (was natürlich legitim ist und auch Spaß machen kann).
Hexe nenne ich mich ganz bewußt, obwohl das für viele sicherlich ein Spiel mit dem Klischée ist. Ich fühle mich zu dem "Alten Weg" hingezogen und sehe ihn für mich als durchführbar und in der Natur wiedererkennbar an, auch wenn ich - wie gesagt - dabei keinen festen Rahmen wie z.B. Wicca habe. Ich glaube an eine höhere Macht in der Natur, habe dabei aber kein bestimmtes Bild von Göttin oder Gott vor Augen, das ist mir nicht so wichtig. Ich erkenne für mich das männlich-weibliche Prinzip an, was mal dieses, mal jenes Gesicht haben und durchaus auch einen dieser Parts mehr berücksichtigen kann. Deswegen gehe ich auf meinen Seiten kaum auf Göttinnen oder Götter ein - alles ist letztendlich eins, der Kreislauf schließt sich immer wieder, alles gleicht sich irgendwann aus... Klingt ziemlich eklektisch, oder *gg*? Tja, ist es wohl auch!
Fazit: Sieh mein Grimoire bitte als ein Sammelsurium der verschiedensten Dinge ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit, denn vieles (alles?) davon ist das oben erwähnte "Beiwerk". Aber auch die Sinne wollen schließlich Nahrung; außerdem sind Analogien sowie jahrhundertealte Erfahrungen eine schöne Sache und können durchaus wahr sein (auch wenn viele Menschen dies bezweifeln). Und das Unterbewußtsein steht drauf... Falls Dich etwas auf neue Ideen bringt, würde mich das freuen!
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