Archiv für die Kategorie Spirit

 

Die Ahninnen kommen…

26. Oktober 2010 um 18:16 » Björdren

Dieses Jahr scheint es für mich eine recht intensive Zeit um Samhain zu werden. Da ich extreme Energieprobleme habe (bzw. eher mit dem damit Haushalten), mache ich gerade eine Art Hypnosetherapie. Als Nachtmensch, der trotzdem dem “normalen” Tagesrhythmus folgen muß und zudem mit Energie etwas freigiebig umgeht, ist Stress für gewisse Zeitpunkte im Leben vorprogrammiert. Na ja, das gilt wohl für recht viele Menschen; jeder hat so seine Dinge zu bearbeiten!

Zuerst völlig unerwartet, begegnet mir dabei nun eine bestimmte Ahnin immer wieder. In dieser Form habe ich das noch nie erlebt… Zwar kenne ich eine Verbundenheit mit den direkten wie auch den “ideellen” Ahnen, doch so ein aktives Zugehen auf meine Person ist mir neu. Natürlich frage ich mich jetzt, was sie mir möglicherweise mitteilen möchte… Kennt jemand sowas und hat Erfahrungen damit?

Bis jetzt habe ich mich nämlich generell sehr passiv verhalten, da ich bislang die Einstellung hatte, die Ahnen nicht nerven zu wollen und einfach in Ruhe zu lassen. Ich habe mich zwar immer mit ihnen auseinandergesetzt, sie auch eingeladen und Platz für sie geschaffen, aber nie aktiv zu mir gerufen oder so… Sehr spannend!


Herbstwald

26. September 2010 um 14:45 » Björdren

Kraftort WaldDiese Woche habe ich mit meiner Tochter einen sehr schönen Nachmittag im Wald verbracht. Ich bin immer wieder fasziniert, was Kinder völlig unbedarft so alles in der Natur wahrnehmen können! Man selbst ist doch manchmal trotz Üben ganz schön abgestumpft (oder  durch den Alltag einfach abgelenkt?).

Mitten im Wald befindet sich ein zusammengefallenes Hünengrab, ein ziemlich starker Kraftort für mich. Die Stelle kenne ich seit meiner Kindheit, ich war mit meinem Vater früher oft dort. Seitdem habe ich ein Faible für Dolmen. Weite Ausflüge mache ich zwar nicht extra, um welche anzuschauen, aber man findet sie ja doch recht oft, so daß man auf Reisen einfach nur mal anhalten muß. Hier zum Beispiel!


Kraftort

2. September 2010 um 23:22 » Björdren

Heute Nachmittag konnte ich einen kleinen spontanen Ausflug zu diesem Hünengrab machen. Rundherum stehen hauptsächlich Eichen, aber auch Birken. Eine interessante Kombination – die Eiche ist ziemlich erdig, ebenso bemerkt man jedoch durch die Birke das Luftelement, finde ich.

Momentan werden die Samen der Birke bei uns in jede kleine Ecke geweht. Wir haben viele Birken rund ums Haus stehen. Wenn´s so richtig stürmt und man vergisst, die Fenster zu schließen, ergeben sich sehr interessante Streumuster auf allen halbwegs ebenen Flächen… So ist die Birke für mich unter anderem aus diesem Grund sehr “luftig”!

Ein kleiner Auszug daraus, was Wikipedia so alles über Eichen und Birken zu berichten hat:

Eichen

[...] Durch den römischen Geschichtsschreiber Plinius dem Älteren ist überliefert worden, dass die Kelten ohne Eichenlaub gar keine kultischen Handlungen vollzogen. Die sakrale Bedeutung der Eichen für die Kelten ist auch daran zu erkennen, dass das keltische Wort Druide für Priester von duir abgeleitet ist, was Eiche bedeutet. Auch die Wörter Türe und Tor haben ihren Ursprung im keltischen duir. Wer widerrechtlich einen Eichhain fällte, der war dem Tode geweiht.

Bei den Germanen dem Gewittergott Donar (= Thor) geweiht. Die Sachsen beteten die Irminsul an. Es wird vermutet, dass es sich dabei um eine hohle Eiche handelte. Der heilige Bonifatius (Apostel der Deutschen) fällte die Donareiche bei Geismar im Jahr 723, um den zu bekehrenden Heiden zu beweisen, dass ihr Gott ein ohnmächtiges Wesen sei, das nicht einmal seinen Baum schützen könne. [...]  Quelle »

Birken

[...] Im [...] Volksglauben spielte die Birke eine große Rolle. Sie war der Göttin Freya geweiht. Aus dieser Zeit stammt auch der Brauch, einen Maibaum aus dem Wald zu holen, um ihn auf dem Dorfplatz aufzustellen. Es wurde damit der erwachende Frühling in das Dorf geholt. Noch heute lebt der gleiche Brauch in Gestalt des Maibaumes fort. [...]

Hervorzuheben ist auch die mythologische Bedeutung der Birke als “Baum des Schutzes”. [...] Quelle »


Magische Zeit

27. August 2010 um 00:52 » Björdren

Lammas - SonneDie Abend-Dämmerung mag ich, das ist meine liebste Tageszeit! Nach meiner Empfindung vergeht die Zeit irgendwie langsamer und ich kann mich am besten auf Magie konzentrieren. Diese Woche habe ich den Ahnentopf neu bestückt, jetzt brodelt er wieder!