Archiv für die Kategorie Spirit

 

Ahnenarbeit

22. Oktober 2011 um 11:01 » Björdren

Ruf der Geistertrommel, ein toller neuer Podcast von Lucia rund um schamanisches Leben, der mir sehr gut gefällt! Folge 2 beschäftigt sich mit Samhain und Ahnenarbeit im Speziellen, was zu einem meiner vordergründigen Themen geworden ist.

Seit letztem Jahr begegnet mir nämlich eine meiner Ahninnen immer wieder auf verschiedene Weise. Ich versuche mich ihr zu nähern, habe auf der anderen Seite aber auch sehr großen Respekt und möchte nicht “nerven”. Vielleicht wage ich diesen Herbst eine Reise zu ihr, mal sehen…


Tintagel

2. August 2011 um 15:09 » Björdren

Die Nebel von Avalon von Marion Zimmer Bradley gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Ich weiß nicht mehr, in welchem Alter ich das Buch verschlungen habe, erinnere mich jedoch noch genau an einige Aha-Erlebnisse beim Lesen (den heidnischen Inhalt betreffend, meine ich). Man mag´s kaum glauben, auch Romane können Anstöße geben! Damals mit 13, 14 Jahren, ohne Internet und nur einer eher schlechten Schulbücherei in Reichweite, wusste ich gar nicht, wonach ich eigentlich suchen sollte – rein begrifflich schon nicht. Heute gibt man bei Google Wicca oder Neuheidentum ein und kann sich nächtelang durchlesen. Ein Hoch auf die Vernetzung (zumindest für diese Art von Nutzung)!

Aber ich schweife ab – eigentlich wollte ich nur sagen, dass der Ausflug nach Tintagel während unseres Cornwall-Urlaubes allein schon wegen des Buches für mich ein Muss war. Egal, ob das heute so bezeichnete Tintagel wirklich das echte des König Artus ist oder eben nicht. Die Kulisse wirkt wirklich sehr beeindruckend und Merlin´s Cave (sieht man auf dem ersten Bild direkt unter den Überresten der Burg) hat etwas Magisches. Wobei ich allerdings finde, dass Höhlen so gut wie immer eine ganz urtümliche Energie haben…


Bodmin Moor

1. August 2011 um 14:53 » Björdren

Das Bodmin Moor in Cornwall war klasse, dort hat es mir sehr gut gefallen! Der kühle und regnerische Tag brachte schon eine eher nach innen gerichtete Stimmung mit, so daß ich mich ganz in Ruhe und entspannt mit diesem tollen Ort auseinandersetzen konnte.

Besonderheit hier (neben der ohnehin faszinierenden Moorlandschaft, zerklüftet von früheren Bergbau-Minen) sind die “Hurlers”, drei teilweise schon verfallene Steinkreise aus der Jungsteinzeit. Der Legende nach sollen Männer, die am Feiertag “Hurling” gespielt haben, von den Göttern zur Strafe in Steine verwandelt worden sein (klingt für mich allerdings eher christlich).

Auch die “Cheesewring”-Steinformationen sind erwähnenswert. Auf einer Erhöhung sieht man diese aufgeschichteten platten Granitsteine, von denen – soweit ich weiß – nicht geklärt ist, ob sie natürlicher Natur oder menschlicher Herkunft sind.


Stonehenge

30. Juli 2011 um 21:45 » Björdren

Stonehenge – das erste Mal selbst erlebt. Auf dem Weg nach Cornwall kamen wir direkt an den Steinen vorbei. Natürlich war ich neugierig und wollte gern wissen, ob mich dort etwas erwartet…

Um “spezielle Schwingungen” zu erspüren, war ich wohl nicht in der richtigen Stimmung. Ich gebe zu, daß ich mich sehr leicht ablenken lasse, und es war an diesem Tag ziemlich viel los bei bestem englischen Sightseeing-Wetter (=kein Regen!). Der besonderen Wirkung dieses monumentalen Kultplatzes kann man sich jedoch kaum entziehen, auch wenn einen vielleicht nicht gleich etwas “anspringt” (ist wohl auch besser so).

Man kann nur beeindruckt sein von der wahnsinnigen Leistung, solch ein Bauwerk mit damaligen Mitteln zu errichten!

Unweigerlich rätselt man herum, welche der unzähligen Theorien, die über Stonhenge angestellt wurden, der Wahrheit am nächsten kommt. Auch frage ich mich, aus welcher Motivation heraus Menschen über tausende Jahre hinweg immer weitergebaut haben…


Die Ahninnen kommen…

26. Oktober 2010 um 18:16 » Björdren

Dieses Jahr scheint es für mich eine recht intensive Zeit um Samhain zu werden. Da ich extreme Energieprobleme habe (bzw. eher mit dem damit Haushalten), mache ich gerade eine Art Hypnosetherapie. Als Nachtmensch, der trotzdem dem “normalen” Tagesrhythmus folgen muß und zudem mit Energie etwas freigiebig umgeht, ist Stress für gewisse Zeitpunkte im Leben vorprogrammiert. Na ja, das gilt wohl für recht viele Menschen; jeder hat so seine Dinge zu bearbeiten!

Zuerst völlig unerwartet, begegnet mir dabei nun eine bestimmte Ahnin immer wieder. In dieser Form habe ich das noch nie erlebt… Zwar kenne ich eine Verbundenheit mit den direkten wie auch den “ideellen” Ahnen, doch so ein aktives Zugehen auf meine Person ist mir neu. Natürlich frage ich mich jetzt, was sie mir möglicherweise mitteilen möchte… Kennt jemand sowas und hat Erfahrungen damit?

Bis jetzt habe ich mich nämlich generell sehr passiv verhalten, da ich bislang die Einstellung hatte, die Ahnen nicht nerven zu wollen und einfach in Ruhe zu lassen. Ich habe mich zwar immer mit ihnen auseinandergesetzt, sie auch eingeladen und Platz für sie geschaffen, aber nie aktiv zu mir gerufen oder so… Sehr spannend!