Archiv für die Kategorie Dies und das

 

Geschnitten

28. August 2010 um 17:35 » Björdren

KornDas Korn ist geerntet, ich habe mir nichts zum Flechten beiseite gelegt… Mal sehen, irgendwo ist vielleicht noch was aufzutreiben für ein paar kleine Flechtteile. Dieses Wochenende muß es noch warten! Auf der Seite von der LandLust gibt es eine etwas ältere, aber ausbaufähige Anleitung zum Strohflechten (pdf).


Lila

15. August 2010 um 15:37 » Björdren

FloraEine Farbe, die die Meinungen auseinander gehen lässt! Warum ich mich mit Lila beschäftige? Eigentlich nur indirekt…

Ich hatte diese Woche ein paar Begegnungen, die mir zeigten, daß die Frau als weibliches Wesen (wieder? immer noch? Keine Ahnung!) in Ecken steckt, in denen ich sie einfach nicht sehe und noch nie gesehen habe. Dies wird nicht nur von “außen” draufgestempelt, sondern auch von den Frauen selbst. Sicher ist es nichts Ungewöhnliches, daß Leute ein anderes Weltbild haben, aber in den letzten Tagen kam es echt geballt und vermischt mit persönlicher Kritik an mir (obwohl ich im Alltag echt passiv bin, was mein eigenes Weltbild angeht – bin da nicht missionarisch veranlagt und will ebenso wenig missioniert werden)!

Ich bin keine Feministin im Sinne der 70er/80er Frauenbewegung (aber schon politisch, es geht mir um persönliche Freiheit) und auch nicht der Meinung (wie in manchen Eso-Kreisen), “weiblich” ist gleichzusetzen mit “heilig”. Ich bin Mensch und Frau, mein Frauenbild habe ich seit meiner Kindheit. Mir war immer klar, daß es verschiedene Ansichten und Meinungen dazu gibt. Mal hat man dafür gekämpft und gestritten, mal auch nicht. Auch die Freiheit, die jede/r Einzelne bei der Gestaltung ihres/seines Verständnisses von Frauen – Männern – Menschen hat, respektiere ich (zu einem großen Teil zumindest, solange es nicht um Abhängigkeiten und Gewalt geht). Aber ab wo ist es Freiheit und nicht Gefangensein in Konventionen, Selbsttäuschung und Angst vor gesellschaftlichen Sanktionen?

So bin ich wieder mal bei einem Punkt angelangt, an dem ich nachdenklich werde, was mein (weibliches) Umfeld angeht. Vielleicht gut, daß man regelmäßig von anderen ein bißchen angerempelt wird – so kann ich mich erneut zu dem für mich immer noch richtigen Weg entscheiden. Darum ist dieses Wochenende in eine feministische lila Stimmung gehüllt!

Violett, die Farbe der Spiritualität und Kommunikation, der Geister, der Magie und des Geheimnisvollen. Außerdem wird durch Violett Dekadenz und Zweideutigkeit, Verzauberung, Gefühlsbetontheit und starke Empfindsamkeit symbolisiert.

Violett wird auch mit Würde und Weisheit assoziiert. Violett soll das seelische Gleichgewicht und die Entschlusskraft fördern, kann aber auch zweideutig wirken, mystisch und magisch.

Violett steht für den Übergang in die Harmonie der Gegensätze, zwischen dem vertrauten Alltag und dem unbekannten, unheimlichen Reich der Geister, Gespenster und Dämonen. Es wirkt extravagant und individualistisch, aber gleichzeitig auch ein bisschen künstlich, da es in der Natur nur sehr selten vorkommt.

Ein zu intensives Violett kann für eine bedrückende, sakrale und melancholische Stimmung sorgen. Lila wird außerdem in Zusammenhang mit sexueller Frustration gesehen.

Bei den mittelalterlichen Mystikern des Abendlandes, aber auch in vielen anderen Kulturkreisen verbindet sich die Welt des Körpers (rot) mit der Welt des Geistes und Himmels (blau) zum faszinierenden Mysterium (violett), in dem völlig andere als die bekannten Gesetze gelten.

Im Buddhismus finden sich neben gelb und orange viele violette Gewandungen.

Die Farbe des Hinduismus und des Feminismus. Im Feminismus symbolisiert violett den Anspruch der Frauen auf die Macht und die Gleichheit von Männern und Frauen.

Im kirchlichen Bereich symbolisiert violett einerseits die Rangfarbe der Bischöfe, andererseits die Farbe der Buß- und Fastenzeit vor Ostern und Weihnachten. Quelle »


Willkommen beim “neuen” Oktobermond!

22. Juli 2010 um 14:33 » Björdren

Vieles ist passiert und so einige Jahre war ich kaum im www unterwegs und habe auch nicht mehr an meiner Seite oktobermond.de gearbeitet… So ist eben das Leben – mal geht´s bergab, mal bergauf – und jetzt möchte hier ich gern in etwas neuer Gestalt wieder loslegen. Vielleicht verirren sich ja ein paar alte Bekannte her – seid hiermit herzlich willkommen ebenso wie alle, die mich noch nicht kennen!

Zehn Jahre ist “Oktobermond” nun online und komplett werde ich den Inhalt noch nicht umkrempeln, auch wenn sich so manches vielleicht überholt hat. Die alten statischen Inhalte hinterlege ich größtenteils im Grimoire, einiges fliegt raus und dann mal schauen, wie´s sonst so weitergeht – ich denke, das ergibt sich!

Der erste Eintrag ist geschafft! Viele Grüße,

Björdren von Oktobermond.