Archiv für September 2010

 

Gestrickt

30. September 2010 um 20:10 » Björdren

Ich stricke, seit ich fünf oder sechs Jahre alt bin. Meine Oma und meine Mutter habe ich damals so lange genervt, bis sie es mir dann beibracht haben. Die wußten zuerst gar nicht genau wie, da ich Linkshänderin bin und praktisch “entgegengesetzt” zu ihrer Rechtshänder-Weise stricken wollte (mittlerweile tue ich es jedoch “auf rechte Art”).

Fäden haben etwas ziemlich Faszinierendes, wenn man so überlegt, was alles daraus entstehen kann… und im Sinne von “Netze weben” kann Handarbeit durchaus spirituell sein, finde ich. Je nach Projekt und Ziel sozusagen Alltags-Spiritualität!


Herbstwald

26. September 2010 um 14:45 » Björdren

Kraftort WaldDiese Woche habe ich mit meiner Tochter einen sehr schönen Nachmittag im Wald verbracht. Ich bin immer wieder fasziniert, was Kinder völlig unbedarft so alles in der Natur wahrnehmen können! Man selbst ist doch manchmal trotz Üben ganz schön abgestumpft (oder  durch den Alltag einfach abgelenkt?).

Mitten im Wald befindet sich ein zusammengefallenes Hünengrab, ein ziemlich starker Kraftort für mich. Die Stelle kenne ich seit meiner Kindheit, ich war mit meinem Vater früher oft dort. Seitdem habe ich ein Faible für Dolmen. Weite Ausflüge mache ich zwar nicht extra, um welche anzuschauen, aber man findet sie ja doch recht oft, so daß man auf Reisen einfach nur mal anhalten muß. Hier zum Beispiel!


Mabon 2010

21. September 2010 um 17:15 » Björdren

Allen, die nun Mabon feiern, wünsche ich eine schöne Zeit!

Ein herrlicher Abend zum Räuchern, Singen, an sich arbeiten, Karten legen, Pläne schmieden, Apfelpunsch trinken… Viel Spaß!


Mabon rückt näher…

16. September 2010 um 10:12 » Björdren

Mabon rückt näher, die Zeit der Auseinandersetzung mit dem Inneren... Dieses Jahr ist der Umgang mit den eigenen Energievorräten ein ziemlich wichtiger Aspekt bei mir. Ich haushalte da leider sehr schlecht! Ebenso das Frausein und Weiblichkeit in der Gesellschaft. Einiges zu diesem Punkt, von dem ich dachte, es sei für mich schon lange abgearbeitet, taucht wie von Zauberhand “von außen zugetragen” wieder auf, und mein Kampfgeist ist geweckt. Komisch, daß einen das so überrascht, manchmal bin ich doch etwas naiv – aber das macht nichts!

Wie im vorigen Artikel erwähnt, gehört der Holunder für mich absolut in diese Jahreszeit, zu Mabon und Samhain. Auf meiner Holunderseite habe ich deshalb das Märchen Fliedermütterchen von Hans Christian Andersen hinzugefügt.

Zum Thema “Mabon” möchte ich den Mabon Podcast von Spirit Voice empfehlen. Aufgenommen im Jahr 2009, für mich aber neu, da ich sehr lange nicht im Internet unterwegs war. Das gesamte Projekt ist ein Schatzkästchen, finde ich.

Folgend noch das, was momentan bei mir in der Luft liegt!

Mabon Räucherung 2010
(angelehnt an Scott Cunningham)

2 Teile Weihrauch
1 Teil Burgunderharz
1 Teil Sandelholz
1 Teil Wacholderholz
1 Teil Patchouliblätter


Holunder – Holdas “schwarzes Gold”

11. September 2010 um 17:30 » Björdren

Ich koche gerade die erste Partie Holundersaft ein. Die Beeren an unseren Büschen sind so unterschiedlich reif, daß wir in einem mehrwöchigen Abstand zwei- oder dreimal kochen könnten. Mein altbewährtes Rezept habe ich noch nie abgewandelt; manche Dinge gehören einfach so…

Für Mabon und Samhain brauche ich mir also um Getränke keine Gedanken mehr zu machen!

Der Holunder ist und bleibt für mich eines der magischsten Gewächse überhaupt. Als Kind war ich bereits fasziniert vom Fliederbeerbusch, ohne daß ich dies genauer definieren konnte, und es ist über die Jahre immer interessant geblieben, sich mit dieser Pflanze auseinanderzusetzen.