Kraftort

2. September 2010 um 23:22 » Björdren

HünengrabHünengrab

Heute Nachmittag konnte ich einen kleinen spontanen Ausflug zu diesem Hünengrab machen. Rundherum stehen hauptsächlich Eichen und auch Birken. Eine interessante Kombination – die Eiche ist ziemlich erdig, aber ebenso bemerkt man durch die Birke das Luftelement, finde ich.

Momentan werden die Samen der Birke bei uns in jede kleine Ecke geweht. Wir haben viele Birken rund ums Haus stehen. Wenn´s so richtig stürmt und man vergisst, die Fenster zu schließen, ergeben sich sehr künstlerische Streumuster auf allen halbwegs ebenen Flächen… So ist die Birke für mich unter anderem aus diesem Grund eben sehr “luftig”!

Ein kleiner Auszug daraus, was Wikipedia so alles über Eichen und Birken zu berichten hat:

Eichen

[...] Durch den römischen Geschichtsschreiber Plinius dem Älteren ist überliefert worden, dass die Kelten ohne Eichenlaub gar keine kultischen Handlungen vollzogen. Die sakrale Bedeutung der Eichen für die Kelten ist auch daran zu erkennen, dass das keltische Wort Druide für Priester von duir abgeleitet ist, was Eiche bedeutet. Auch die Wörter Türe und Tor haben ihren Ursprung im keltischen duir. Wer widerrechtlich einen Eichhain fällte, der war dem Tode geweiht.

Bei den Germanen dem Gewittergott Donar (= Thor) geweiht. Die Sachsen beteten die Irminsul an. Es wird vermutet, dass es sich dabei um eine hohle Eiche handelte. Der heilige Bonifatius (Apostel der Deutschen) fällte die Donareiche bei Geismar im Jahr 723, um den zu bekehrenden Heiden zu beweisen, dass ihr Gott ein ohnmächtiges Wesen sei, das nicht einmal seinen Baum schützen könne. [...]  Quelle »

Birken

[...] Im [...] Volksglauben spielte die Birke eine große Rolle. Sie war der Göttin Freya geweiht. Aus dieser Zeit stammt auch der Brauch, einen Maibaum aus dem Wald zu holen, um ihn auf dem Dorfplatz aufzustellen. Es wurde damit der erwachende Frühling in das Dorf geholt. Noch heute lebt der gleiche Brauch in Gestalt des Maibaumes fort. [...]

Hervorzuheben ist auch die mythologische Bedeutung der Birke als “Baum des Schutzes”. [...] Quelle »

Geschnitten

28. August 2010 um 17:35 » Björdren

KornDas Korn ist geerntet, ich habe mir nichts zum Flechten beiseite gelegt… Mal sehen, irgendwo ist vielleicht noch was aufzutreiben für ein paar kleine Flechtteile. Na ja, dieses Wochenende arbeite ich durch, da verschiebe ich das Flechten wohl erstmal! Auf der Internetseite von der LandLust gibt es eine etwas ältere, aber ausbaufähige Anleitung zum Strohflechten (pdf).

Zeit für Magie

27. August 2010 um 00:52 » Björdren

Lammas - SonneDie Abend-Dämmerung mag ich, das ist meine liebste Tageszeit! Irgendwie vergeht die Zeit in der dann langsamer nach meiner Empfindung. Da kann ich mich auch am besten auf Magisches konzentrieren. Diese Woche habe ich meinen Ahnentopf neu bestückt (obwohl die meisten Dinge sowieso dauerhaft drinbleiben, eher kommt immer mehr dazu als etwas raus).

Lila

15. August 2010 um 15:37 » Björdren

Lila!Eine Farbe, die die Meinungen auseinander gehen lässt! Warum ich mich mit Lila beschäftige? Eigentlich nur indirekt…

Ich hatte diese Woche ein paar Begegnungen, die mir zeigten, daß die Frau als weibliches Wesen (wieder? immer noch? Keine Ahnung!) in Ecken steckt, in denen ich sie einfach nicht sehe und noch nie gesehen habe. Dies wird nicht nur von “außen” draufgestempelt, sondern auch von den Frauen selbst. Sicher ist es nichts Ungewöhnliches, daß Leute ein anderes Weltbild haben, aber in den letzten Tagen kam es echt geballt und vermischt mit persönlicher Kritik an mir (obwohl ich im Alltag echt passiv bin, was mein eigenes Weltbild angeht – bin da nicht missionarisch veranlagt und will ebenso wenig missioniert werden)!

Ich bin keine Feministin im Sinne der 70er/80er Frauenbewegung (aber schon politisch, es geht mir um persönliche Freiheit) und auch nicht der Meinung (wie in manchen Eso-Kreisen), “weiblich” ist gleichzusetzen mit “heilig”. Ich bin Mensch und Frau, mein Frauenbild habe ich seit meiner Kindheit. Mir war immer klar, daß es verschiedene Ansichten und Meinungen dazu gibt. Mal hat man dafür gekämpft und gestritten, mal auch nicht. Auch die Freiheit, die jede/r Einzelne bei der Gestaltung ihres/seines Verständnisses von Frauen – Männern – Menschen hat, respektiere ich (zu einem großen Teil zumindest, solange es nicht um Abhängigkeiten und Gewalt geht). Aber ab wo ist es Freiheit und nicht Gefangensein in Konventionen, Selbsttäuschung und Angst vor gesellschaftlichen Sanktionen?

So bin ich wieder mal bei einem Punkt angelangt, an dem ich nachdenklich werde, was mein (weibliches) Umfeld angeht. Vielleicht gut, daß man regelmäßig von anderen ein bißchen angerempelt wird – so kann ich mich erneut zu dem für mich immer noch richtigen Weg entscheiden. Darum ist dieses Wochenende in eine feministische lila Stimmung gehüllt!

Violett, die Farbe der Spiritualität und Kommunikation, der Geister, der Magie und des Geheimnisvollen. Außerdem wird durch Violett Dekadenz und Zweideutigkeit, Verzauberung, Gefühlsbetontheit und starke Empfindsamkeit symbolisiert.

Violett wird auch mit Würde und Weisheit assoziiert. Violett soll das seelische Gleichgewicht und die Entschlusskraft fördern, kann aber auch zweideutig wirken, mystisch und magisch.

Violett steht für den Übergang in die Harmonie der Gegensätze, zwischen dem vertrauten Alltag und dem unbekannten, unheimlichen Reich der Geister, Gespenster und Dämonen. Es wirkt extravagant und individualistisch, aber gleichzeitig auch ein bisschen künstlich, da es in der Natur nur sehr selten vorkommt.

Ein zu intensives Violett kann für eine bedrückende, sakrale und melancholische Stimmung sorgen. Lila wird außerdem in Zusammenhang mit sexueller Frustration gesehen.

Bei den mittelalterlichen Mystikern des Abendlandes, aber auch in vielen anderen Kulturkreisen verbindet sich die Welt des Körpers (rot) mit der Welt des Geistes und Himmels (blau) zum faszinierenden Mysterium (violett), in dem völlig andere als die bekannten Gesetze gelten.

Im Buddhismus finden sich neben gelb und orange viele violette Gewandungen.

Die Farbe des Hinduismus und des Feminismus. Im Feminismus symbolisiert violett den Anspruch der Frauen auf die Macht und die Gleichheit von Männern und Frauen.

Im kirchlichen Bereich symbolisiert violett einerseits die Rangfarbe der Bischöfe, andererseits die Farbe der Buß- und Fastenzeit vor Ostern und Weihnachten. Quelle »

Lammas 2010

5. August 2010 um 10:30 » Björdren

LammasDer Herbst liegt in der Luft, ich mag das… und ein sicheres Zeichen dafür, daß er bereits kommt: heute gab es den ersten Frühnebel. Irgendwie klingen im Herbst die Geräusche draußen sanfter und gedämpfter als sonst; eine sehr schöne Stimmung momentan.

Zur Zeit räuchere ich wieder total gern. Meine diesjährige Lammas-Mischung ist ziemlich blumig. Ich hatte sie nicht speziell auf eine Feier oder so abgestimmt, sie ist für mich einfach ein Allrounder im Augenblick. Eigentlich duftet sie pur fast besser als verräuchert, aber man kann die Mischung ja einsetzen, wie man mag und Lust hat!

Lammas Räucherung 2010

2 Teile Copal
1 Teil Wacholderholz
1 Teil Kamillenblüten
1 Teil Lavendel
1 Teil Rosenblüten
1 Teil Patchouliblätter
1 Teil Damiana

Ich bin erneut zum Räuchern auf Kohle übergegangen. Auf dem Sieb finden ja viele das Ergebnis besser, aber mir fehlt dabei der Rauch! Das Element Feuer soll auch zu bemerken sein, da kann es von mir aus ruhig ordentlich rauchen!